Sonntag, 14. August 2011

neues myspace mit neuen songs!

http://www.myspace.com/paulromeokim !!!

Würde mich freuen, wenn Ihr reinhört und kommentiert ;)

Paul

Mittwoch, 8. Juni 2011

Verschiedene Arten von Musik und ihre Auswirkungen

Verschiedene Arten von Musik und ihre Auswirkungen



Wie in dem Beitrag „Music's the medicine of the mindvon Dennis zu lesen war, spricht Musik die Menschen an und beeinflusst deren Verhalten und deren Gemütszustand. Da ich dieses „Beeinflussen“ der Musik sehr häufig an mir selber feststellen konnte, möchte ich auf dieses Thema genauer eingehen und versuchen euch die Auswirkungen von verschiedenen Arten der Musik näher zubringen. Hierbei werde ich aber nur, die in meinen Augen, größten Stilrichtungen erläutern und nicht jede kleine, obwohl ich der Meinung bin, dass jede Musikrichtung größte Auswirkungen auf uns hat. Würde ich dennoch jede mir bekannte Stilrichtung und deren Auswirkungen erklären, würde der Text viel zu lang werden. Vorne wegzunehmen ist, dass diese Auswirkungen auch immer im Zusammenspiel mit Interesse und Sympathie agieren; denn mag man eine bestimmte Stilrichtung nicht, wird man sich über diese nur ärgern und versuchen sie zu ignorieren, egal wie oft man sie hört. Außerdem werden dann die gleich geschilderten positiven Auswirkungen bzw. Veränderungen nicht in Kraft treten.


Beginnen möchte ich mit dem allbekannten und geschätzten Rock:
Menschen, die sich für Rock interessieren und denen diese Stilrichtung gefällt, bekommen durch Rock einen Adrenalinstoß, der von keiner anderen Musikrichtung annähernd erreicht werden kann. Darüber hinaus kann Rock auch Stress abzubauen. Im ersten Moment klingt der Gegensatz von Adrenalinstoß und Stressabbau paradox, jedoch muss man bedenken, dass Rock die Eigenschaft hat, Stress abzubauen, ohne dabei die Herzfrequenz und den Blutdruck zu verändern. Menschen, die sich mit Rock in keinster Weise verbinden können, werden durch diesen wütender, verärgerter und genervter. Außerdem sorgt Rock, für diese Personen, für eine Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Interessant ist eine Studie, bei der Mäuse der Stilrichtung Rock ausgesetzt wurden. Nach einigen Wochen waren diese so verwirrt, dass sie es nicht mehr schafften durch ein Labyrinth zu laufen. Nach dem Sezieren ihrer Gehirne würde festgestellt, dass sich die Gehirnteile, die für das Lernen und das Gedächtnis zuständig waren, extrem verändert hatten. Diese Veränderungen sind auch bei Menschen zu finden. Diese bewirken, dass Menschen, die Rockmusik hören, dazu neigen, illegale Drogen zu nehmen und außerehelichen Sex , ich sag mal, „praktizieren“. Darüber hinaus besagt die Studie, dass die Personen, die schweren, metallischen Rock konsumieren, dazu neigen den Freitod zu wählen.


Als zweites möchte ich versuchen, euch die kritisch gesehenen Auswirkungen der Stilrichtung Hip-Hop zu erläutern:
Hip-Hop hat verschiedene Auswirkungen. Meistens betreffen diese Jugendliche. Man sollte aber nicht denken, dass nur Jugendliche für die Auswirkungen empfänglich sind. Erwachsene „leiden“ auch unter den Auswirkungen, nur das diese besser mit ihnen umgehen können. Auf der einen Seite fördert Hip-Hop negative Gefühle und auf der anderen Seite ist es so energiegeladen, dass Jugendliche dazu animiert werden, sich zu bewegen. Ein Beispiel: Wenn ich mich mal überreden kann joggen zu gehen, höre ich immer Hip-Hop. Das hat bei mir den Vorteil, dass ich völlig „abdrehe“ und motiviert bin mich „auszupowern“. Auch zu Hip-Hop gibt es Studien. Diese testen, wie sich Jugendliche, die sich eine Zeit lang nur mit Hip-Hop auseinandersetzen durften, im normalen Alltag verhalten. Das Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Jugendlichen die Verhaltensweisen der Rapper übernehmen.








Die Klassische Musik ist nächste Stilrichtung die ich erläutern will:

Klassische Musik ist eine Musik, die durch große Orchester und ohne Lieder Emotionen weitergibt.
Klassische Musik hat die Tendenz, den Körper zur Ruhe zu bringen und den Geist anzuregen. Es wurde herausgefunden, dass sie Stress reduziert. Das gilt auch für denjenigen, dessen bevorzugtes Genre nicht die Klassik ist. Darüber hinaus dient sie auch zur Verbesserung bestimmter Arten von Intelligenz. Sie macht nicht klüger, sondern bietet den Menschen eine ideale Umgebung für das Denken. Hören von klassischer Musik hat auch eine sehr beruhigende Wirkung auf das Herz und kann bei Herzkrankheiten hilfreich sein.


Das nächste Thema ist meiner Meinung nach ziemlich komplex, da diese Stilrichtung sehr aufwendig und ausdrucksstark ist. Was ich meine ist die Klassische Indische Musik:

Zunächst einmal möchte ich euch erläutern, was Klassische Indische Musik ist. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung das es schwer ist sich auf diese einzulassen und zu verstehen, wie diese funktioniert. Klassische Indische Musik wird auf der Grundlage von Ragas und Talas gespielt. Ein Raga ist kurz gesagt eine Art die Tonleiter zu spielen ohne sich dabei an irgendeine Form zu halten. Ein Talas ist ein spezifisch rhythmischer Zyklus. Diese beiden werden in einer für uns sehr ungewöhnlichen Abfolge gespielt. Für unsere Ohren hört sich das meistens etwas „schräg“an aber die indische Kultur besagt, dass einige Ragas alle Chakren öffnen sollen. Das bewirkt einen extremen Schub an Leistung. Darüber hinaus basieren Musiktherapien auf den klassischen Ragas. Verwendet werden sie auch für die Behandlung von Schlaflosigkeit, Migräne, chronische Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Angst, etc. Eine Studie fand heraus, dass das Hören von Klassischer Indischer Musik die Qualität des Schlafs bei Patienten mit Depressionen verbessern kann. Die Forscher stellten fest, dass die Wirkungen vergleichbar mit hypnotischen Medikamenten sei.


Da ich jetzt recht lange an dem Teil gesessen habe, hör ich jetzt hier auf und werde euch den Rest in einem zweiten Teil präsentieren. Ich hoffe ich konnte euch verdeutlichen, wie extrem wir, bewusst oder unbewusst, durch Stilrichtungen der Musik beeinflusst werden.

Bin für Kritik, Kommentare und Verbesserungen offen und würde mich freuen, wenn ich Rückmeldung erhalten würde. Darüber hinaus hoffe ich natürlich einen produktiven Beitrag zum Musikverständniss gemacht zu haben, der euch anspricht und vielleicht sogar inspiriert selber über so was nachzudenken.

Elisa

Dienstag, 7. Juni 2011

"Music's the medicine of the mind"

Wie der Titel andeutet möchte ich in diesem Post auf die Wirkung von Musik auf Jeden von uns ansprechen. Diese wird meiner Meinung nach zu stark unterschätzt und oft nicht ernst genommen, dabei beeinflußt sie unser psychisches Befinden dauerhafter und insgesamt stärker, als Therapien, Medikamente, oder gar Drogen es je könnten.

Ich möchte nicht zu sehr auf die wissenschaftliche Ebene eingehen, jedoch sollen einige Sachinformationen dazu beitragen, dass Musik nicht als "Möchte-gern-Heilmittel" abgestempelt wird. Die Wirkung von Musik kann man natürlich nicht verallgemeinern, da jeder Mensch bestimmte Musik anders empfindet, aber individuell angepasste Musik führt zum Auslösen von Beta-Endorphin im Gehirn, was uns unter anderem glücklich macht und unser Schmerzempfinden lindert. Diese ausgelösten Endorphine docken an den gleichen Rezeptoren an, wie Morphium (!!) es täte. Die Reaktionen auf Musik und was sie in uns verändert, kann man bei Interesse ganz gut auf folgender Seite nachschlagen:
http://www.feelit.ag.vu/Seite_3_klang_-_reaktion.html

Ein anderes Problem, gegen das Musik helfen kann ist Angst. Vorbeugend, oder direkt, Musik kann Angst und/oder Stress extrem lindern, oder sogar entfernen. Nehmen wir z.B. die Improvisation (lat. im-provisere : nicht vorhersehen / unvorhersehbar) in der Musik. Wir werden mit etwas Unbekanntem konfrontiert und müssen schnell und überzeugt mit dieser Situation umzugehen lernen. Diese Fähigkeit zu improvisieren überträgt sich auch maßgeblich auf unseren Alltag: Wir können mit neuen Situationen viel besser umgehen und somit Aufgaben, oder Handlungen schneller und sicherer ausführen. Auch bei Stress ist Musik eine gute Lösung und ich denke, da hat jeder seine Erfahrungen. Wie oft entspannt man sich mit ein wenig Musik nach einem Tag voller Stress.
"Music washes away from the soul the dust of everyday life." (Berthold Auerbach)

Wo Musik auch eine sehr große Rolle spielt ist Sport. Musik kann nicht nur beruhigen, sondern auch motivieren. Wer geht denn heute noch ohne Musik irgendwo laufen, oder Sport machen. Mittlerweile wird Musik sogar vor der Schule, auf dem Weg zur Schule, in der Schule, auf dem Weg nach Hause und zuhause gehört. Überall und zu jeder Zeit. Beruhigt uns, weckt Erinnerungen, macht uns munter,müde,sauer,heiter.

Musik ist kein Einfluss, der uns bei Langeweile unterhält, sondern uns schon bevor wir geboren werden im Mutterleib erzieht und uns ein Leben lang begleitet und beeinflußt, uns formt.
Deshalb bin ich der Meinung, dass Musik einen viel zu geringen Stellenwert in unserer Gesellschaft und vor allem in der Schule hat.

Es giebt wirklich Viel zu sagen zu diesem Thema, also sind Kommentare, eigene Erfahrungen/Meinungen und Kritik erwünscht!!
Ich hoffe mit diesem Post einen produktiven Beitrag zum blog und zum Musikverständniss derer gemacht zu haben, die das lesen ;).

Zum Abschluss noch einige Zitate, die mir zu diesem Thema passend scheinen:

"There is nothing in the world so much like prayer as music is." (William P. Merrill)

"Music is forever; music should grow and mature with you, following you right on up until you die." (Paul Simon)

"The city is built.
To music, therefore never built at all,
And therefore built forever."
(Alfred Lord Tennyson)


"Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, die Heilung eine musikalische Auflösung"
(Novalis)

Samstag, 21. Mai 2011

8songsaweek

New Project on Youtube started yesterday:

One song each day of the week, two on sundays.

Follow!

Dienstag, 3. Mai 2011

Songs

There are songs that are already written,
Songs like poems, songs like prayers,
Songs of faith and songs of love,
"A song is something that walks by itself",
Let's try to reach this!

Donnerstag, 14. April 2011

Mittwoch, 30. März 2011

lyrics

Hallo,

wegen den positiven Reaktionen auf meine Arbeiten, hab ich hier nen bolg nur für lyrics gestartet:
www.georgegretsch.blogspot.com

Danke für's Interesse,

Paul

Dienstag, 29. März 2011

To Leonard Cohen

To Leonard Cohen,

Here's some lyrics I wrote yesterday, please put your judgement into a comment.

Thank you,
Mr. Cohen,
You put your heart's might into words
For you,
Love has no more secrets
You know,
Whats sorrow,
But you keep holding the line
And every thought of you
Is worth to be sung

Old partisan, strong,
Were he once belonged
There's war now, he would go
But refrains

The singer must die,
And the lord knows why,
But the heart will endure
All the pain

Thank you,
Mr. Cohen,
You put your heart's might into words
For you,
Love has no more secrets
You know,
Whats sorrow,
But you keep holding the line
And every thought of you
Is worth to be sung

Suzanne, her white skin
Captures moonlight within
I her shadow, you can see
Her desease

When the guests, will arrive,
There is fear in their eyes,
But his voice it will
Passionately ease

Thank you,
Mr. Cohen,
You put your heart's might into words
For you,
Love has no more secrets
You know,
Whats sorrow,
But you keep holding the line
And every thought of you
Is worth to be sung

© Paul Kim 2011

Montag, 28. März 2011

Auf dem neuesten Stand bleiben

Hallo Leute,

Hier zeig ich euch, wo ich biser vertreten bin und wo ihr mich finden könnt, viel Spaß !

http://www.paulmusik.blogspot.com   ;)
http://www.twitter.com/paulmusik12
http://www.soundcloud.com/georgegretsch
http://www.youtube.com/paulmusik12

Ich versuche trotzdem, hier an alles zu denken, was ich woanders poste, aber zur Sicherheit doch lieber auf entsprechenden Websites folgen und bitte vor allem KOMMENTIEREN !

Vielen Dank,
Paul

Montag, 21. März 2011

So sieht die Arbeitsstelle in meinem Zimmer aus,
machts gut,
Paul

Donnerstag, 10. März 2011

kurzes update

Hey Leute, nicht dass ihr denkt, ich hätte das hier vergessen, das Ganze geht voran, und bin auch bald  wieder mit nen paar kleinen Song-Previews und Artikeln am Start.
Bis dahin, vergesst euren Lieblingsblog nicht ;)

Und wer von den anderen (Robin, Elisa, Dennis, David) noch was schreiben mag, ihr seid hiermit dringend dazu aufgefordert, das ist schließlich Teamwork hier ;)

So, genug gescherzt, bis dann

Paul     (working,working,working...)

Samstag, 29. Januar 2011

Cover - Wie? , Wer? , Was? . Warum?

Wie der Titel andeutet möchte ich hier ein wenig über Cover-Versionen und über das, was wir dazu bisher in der Schule erarbeitet haben berichten

Was ist ein Cover?
Ein Cover ist ein Musikstück, dass von anderen Musikern als den Originalinterpreten gespielt/gesungen wird. Zu beachten ist, dass die klassische Musik den Interpreten und sein Stück nicht als unmittelbar zusammengehörig ansieht, also kann man Cover-Versionen meistens im Pop und Rock wiederfinden.

Am häufigsten wurden folgende Songs gecovert:

-Yesterday (Beatles) : 3000 Cover-Versionen
-Summertime (G. Gershwin) : 2500 Cover-Versionen
-Louie, Louie (R. Berry) : 1500 Cover-Versionen


Was kann ich bei einem Original verändern ,um es zu covern?

-Gesang
-Instrumente
-Rhythmus
-Stil
-Text
-Form
-Klangeffekte
-Harmonie
-Tonart
-(Feeling)
-Tempo

Welche Formen kann ein Cover haben?

Hier zitiere ich einen Ausschnitt aus meinem Heft:
"
-Interpretation:
Originalsong in einem neuen, musikalisch eigenständigen Zusammenhang; soll damit der Originalinterpret gewürdigt werden, spricht man von 'Tribute'

-Imitation:

Möglichst genaue Übernahme, um wie das Original zu klingen; oft kommerziell motiviert (Coverband)

-Remix:
Neuinterpretation, die sich vor allem computergestützter Verfahren wie z.B. Sampling und Sequencing bedient

-Paraphrase:
Eigenständiges Musikstück, das sich nicht an keinen bestimmten Song, sondern an einen Musikstil oder den individuellen Klang eines Interpreten oder einer Epoche anlehnt, z.B. ein eigenständiger Popsong im Stil J.S. Bachs

-Transkription:
Bearbeitung eines Musikstücks für eine andere Besetzung als im Original,z.B. ein Rocksong für Orchester

-Zitat:
Musikalischer Hinweis auf ein anderes Musikstück, meist durch das Zitieren einer kurzen,prägnanten Melodie

-Sample:
Montage einer Passage der Originalaufnahme als Vorlage in den eigenen Song


Was braucht ein Cover, um erfolgreich zu sein?

Hier haben wir im Unterricht einige Punkte festgehalten, die ein Cover enthalten sollte:

1.Wiedererkennungswert
2.Musikalische Qualität
3.Originalität/Kreative Bearbeitung des Originals
4.Passende Intention
5.neue Stilistik

Was ist ein Plagiat?

Als Plagiat gelten Cover, die ohne Einholung der Rechte für das Original veröffentlicht werden. Selbst eine bestimmte Tonfolge kann vor dem plagieren geschützt sein (Tonleitern gehören nicht dazu). Auch als Plagiat gilt, wenn jemand ein Stück schreibt, ohne zu wissen, dass es einem bereits vorhandenen sehr ähnlich klingt. Möchte man ein Stück also covern und veröffentlichen muss man die Rechte für dieses bei der GEMA einholen. Benutzt man ein Sample (Auschnitt einer Aufnahme), muss man zusätzlich die Rechte der zu hörenden Musiker und Sänger einholen. In der Praxis führen diese Regeln jedoch oft zu rechtlichen Konflikten.

So... Das war eine kurze Zusammenfassung von dem ,was wir im Unterricht gemacht haben zum Thema "Cover". Wie immer sind Fragen, Kritik, Anregungen, Ergänzungen, Kommentare und so erwünscht.

Wünsche allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Dennis

Dienstag, 25. Januar 2011

Tabs vs. Theorie – Ein unfairer Kampf für Einsteiger

Nachdem jeder der Beitragenden jetzt schon einen Post über unterschiedlichste Perspektiven des Musikmachens oder Wege bis dahin verfasst hat, erläutere ich anhand einer mir relativ gut bekannten Person einfach mal, was ich in Sachen Musik für Beobachtungen gemacht habe. Vorweg muss ich sagen, dass ich nie vernünftigen Musikunterricht genossen habe und deshalb, anders als ihr, kein Fünkchen Vorwissen besitze. Ähnlich geht es auch meiner Beispielperson. Dieser – ich nenne ihn der Einfachheit halber einfach mal Jan - bekam vor etwa drei Jahren eine Western-Gitarre geliehen und fasste den Entschluss, er wolle Gitarre lernen. Kurz darauf und ohne weitere Vorsätze kaufte er dann eine elektrische Gitarre samt Verstärker und Effektgerät. Für ihn war es zwar zuerst unterhaltsam, doch bald merkte er, dass er nichts damit anzufangen wusste. So wurde die Gitarre dann immer seltener gespielt und er lernte nur dazu, wenn er Unterstützung von seinem Nachbarn hatte. Da Jan keinen Gitarrenkurs besuchen wollte blieb es bei ein paar Akkorden und nach der Entdeckung der Tabulaturen kamen dann auch einzelne Bruchstücke von Liedern aus dem Internet dazu, ähnlich wie von Dennis beschrieben: „Möchte man ein Stück nun nachspielen ,wird oft zu Noten aus dem Internet gegriffen und die werden dann so ,wie sie dort stehen nachgespielt .“
Der Lerneffekt blieb aus. Die Jahre verstrichen und die einzigen Gelegenheiten, bei denen sich sein Können steigerte waren jene, bei denen er mit Freunden spielte. Diese Chance nahm er in letzter Zeit häufiger wahr und so kam es, dass er auch den Sinn von Noten als „Tabulaturenersatz“ erkannte und seine Musiktheorie, die Elisa bereits als wesentlich betont hat, immerhin auf ein Minimum anstieg. Von dieser neuen Erkenntnis erfüllt, dass das Lernen der Theorie einfach unabdingbar ist, plante Jan, einen Gitarrenkurs zu besuchen. Dies wurde aber durch mangelnde Zeit nach der Schule erschwert, da sich Sport und Musik im Wege standen. Über das letzte halbe Jahr gab es allerdings die meiner Meinung nach bedeutsamste Entwicklung, er setzte sich ein neues Ziel, diesmal im Bewusstsein der Rahmenbedingungen (Zeitaufwand etc.): Er wollte Unterricht nehmen, jedoch nicht für die Gitarre sondern für den Bass, der für ihn eine Art Medium zwischen Theorie und Praxis darstellte. Das ist der aktuelle Stand meines kleinen Beispieles, ein Happy End ist zu erwarten und zu -hoffen, doch man weiß ja nie.
Warum habe ich gerade dieses Beispiel benutzt? Ich denke, dass es alle bereits genannten Komplikationen in Bezug auf Musik bzw. speziell die Gitarre anstößt und zeigt, dass es unmusikalischen Menschen wie mir, Jan und bestimmt einigen anderen Leuten schwer fällt, der Versuchung zu widerstehen, nach der leichteren Methode zu greifen, die Lieder also vom Bildschirm nachzuspielen, und stattdessen auf den langwierigeren Prozess des Begreifens zu bauen, der, wie mir bestimmt jeder Musiker bestätigen kann, ein deutlich sichereres Fundament darstellt.

Soviel dazu von mir und euch noch einen schönen Abend,
Robin

Meine persönliche Ansicht zum erlernen eines Instrumentes

Mit diesem Beitrag möchte ich meine persönliche Ansicht zum Thema „Erlernen eines Instrumentes“ erläutern. Ich lerne im Moment verschiedene Instrumente, da wäre einmal der Bass. Neben dem Bass übe ich auch noch Gitarre und Klavier. Klavier übe ich aber hauptsächlich im Bereich der Theorie. Ich habe das Problem, welches wahrscheinlich einige von euch kennen, oder auch nicht. Mir fällt es schwer „alleine“ zu üben. Denn ich brauche Bestätigung, bzw. die Rückmeldung, dass das was ich mache auch Richtig ist. Ein Beispiel: wenn ich eine Stunde lang Bass geübt habe, weiß ich, dass ich was geschafft habe, aber durch die Rückmeldung, die ich Beispielsweise bei Paul bekomme, bin ich viel offener für die nächste „Übstunde“. Der Satz von Dennis „Auch beim Lernen von Instrumenten braucht man eine gewisse Grundeinstellung. Wenn man mit einem Instrument anfängt ,sollte man es mit der Motivation tun irgendwann vom Spielen selbst motiviert zu werden,was am Anfang kaum geht ,weil man noch nicht sonderlich viel spielen kann“, zeigt mir, dass er es so ähnlich sieht wie ich. Ich denke nämlich, bevor man fähig ist sich mit seiner eigenen Musik zu motivieren, braucht man eine außenstehende Person, welche diesen Teil der Motivation übernimmt. Diese Person soll trotzdem ehrlich und hilfsbereit sein, denn meiner Meinung nach bringt es nichts, wenn der „Motivator“ immer nur sagt „super“ und „genau Richtig“. Das bringt nichts außer Selbst-Überschätzung. Ich denke, es bring mehr, wenn die außenstehende Person so was sagt wie z.B. „Gut, versuch aber beim nächsten Mal aber ein bisschen langsamer und spielen “. Meiner Meinung nach bringt einem Anfänger so eine Aussage mehr, als immer nur Bestätigt zu werden. Wenn man aber so gut ist, dass man keine Verbesserung bzw. Bestätigung mehr brauch, hat man halt Glück. Aber wie viele Personen haben solch ein Talent. Für die anderen heißt es üben, üben, üben. Ich bin gerade auf der Ebene des Schritt für Schritt Übens, oft fehlt mir die Motivation zu lernen. In den meisten Fällen lerne ich in der Schule oder bei Paul. Was ziemlich hirnrissig ist, da ich zu Hause deutlich mehr Zeit zum lernen habe. Oft muss mich dazu überreden, weiter zu üben. Wenn ich aber ein mal angefangen hab, macht es mir auch Spaß. Wenn es einem keinen Spaß macht zu musizieren, sollte man es sein lassen. Ich sehe das im Grunde so wie Dennis, muss aber noch dazu sagen, dass ich denke, dass die Theorie des Musizierens der verschiedenen Instrumente sehr wichtig ist. Denn meiner Meinung nach kann man wissen wie man den Akkord a7 spielt. Da ich aber, wie vorhin erwähnt, nur die Theorie des Klavierspielens gelernt habe, weiß ich, wie man diesen Akkord bildet. Dadurch, dass ich dieses Wissen auf den Bass und die Gitarre übertragen habe, hab ich meiner Meinung einen Schub in der Entwicklung gemacht. An solchen Erfolgen arbeite ich mich hoch. Ich denke, jeder Anfänger sollte sich als an den kleinen Erfolgen hocharbeiten. Denn nur wer stetig übt, wird es irgendwann können. Und wer stetig übt braucht Bestätigung. Das geht gar nicht anders. Jeder Musiker braucht die Bestätigung, dass seine Musik bei anderen ankommt.
Ich hoffe ich kann euch meine Sicht der Dinge nahe bringen. Bin für Verbesserungen offen.
Gruß Elisa

Samstag, 22. Januar 2011

Musik hören, Musik verstehen, Musik machen!

In diesem Beitrag möchte ich von einigen persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Thema "Wie lerne ich ein Instrument?", "Wie komponiere ich?", "Wie kann ich Musik 'üben'?" berichten, da Einsteiger oft nicht wissen, wie sie im Bereich Musik effektiv vorankommen können. Ich denke nicht, dass es definierbar ist, ab wann man von sich selbst behaupten kann ,dass man ein Instrument beherrscht, ob nach 2 gespielten Tonleitern oder 20 Jahren Spielerfahrung. Ich selbst habe noch nicht sonderlich viel Erfahrung mit Eigenkompositionen und kann nicht unbedingt von mir sagen ,dass ich ein Instrument herausragend spielen und
verstehen kann ,aber ich denke trotzdem ,dass viele Einsteiger eine ungünstige Lerngrundlage wählen. Dies fängt schon beim Musik hören an. Bei Vielen ist der Musikhorizont überwiegend auf Mainstream-Musik beschränkt und diese ist oft sehr einseitig und mit dem Computer bearbeitet,verändert ,oder auch erstellt. Das soll nicht heißen ,dass diese Musik schlecht zum Lernen ist ,jedoch sollte man sich klar machen ,dass nicht jeder ,der gute Musik macht berühmt ist und nicht jeder ,der berühmt ist gute Musik macht. Möchte man ein Stück nun nachspielen ,wird oft zu Noten aus dem Internet gegriffen und die werden dann so ,wie sie dort stehen nachgespielt . Jedoch ist nicht nur wichtig ,was gespielt wird ,sondern auch ,wie es gespielt wird. Am meisten wird mir das immer klar ,wenn mein Gitarrenlehrer das gleiche Stück ,wie ich spielt ,aber das bei ihm viel besser klingt. Man muss einfach bewusster darauf achten ,wie ein Song präsentiert und interpretiert wird , dann kann man entweder versuchen ihn so originalgetreu ,wie möglich zu spielen ,oder einfach seine eigene Version daraus machen. Bevor man nun eigene Musik macht ,muss man Musik verstehen lernen ,durch Erfahrung ,oder theoretisches Wissen ,oder am besten durch beides. Man sollte ein Gefühl dafür entwickeln ,welchen Ton man wie erzeugen kann und sollte eine Grundkenntnis über Tonleitern und Harmonien besitzen. An diesem Punkt wird es Vielen leider etwas zu theoretisch und ich tu mich da auch noch oft etwas schwer,aber ,um Musik machen zu können muss man wissen wie. Natürlich gehts auch 'aus dem
Bauch heraus' ,doch da beschreibt folgende Aussage das Problem ganz gut :"Wenn man 100 Türen zur Auswahl hat ,ist es besser zu wissen ,welche von ihnen zum Ziel führen ,als hinter jeder erstmal nachschauen zu müssen" . Auch beim Lernen von Instrumenten braucht man eine gewisse Grundeinstellung. Wenn man mit einem Instrument anfängt ,sollte man es mit der Motivation tun irgendwann vom Spielen selbst motiviert zu werden,was am Anfang kaum geht ,weil man noch nicht sonderlich viel spielen kann. Anfänger verlieren oft schnell die Lust am Instrument ,weil sie keinen Spaß daran haben ,aber um zu diesem Spaß zu kommen muss erstmal Zeit und Konzentration ins Lernen gesteckt werden d.h. ,dass man das Instrument Schritt für Schritt ,auch ,wenn nicht jeder Schritt spektakulär ist, lernen sollte . Sind die Grundbausteine gelegt ,kann man anfangen spezielle Richtungen einzuschlagen und/oder Idolen nachzueifern. So... das war grob meine Meinung dazu ,wie man als Anfänger ins Thema Musik/Instrumente einsteigen könnte/sollte. Kritik ,Anregungen ,Erfahrungen , Ideen , Theorien und Meinungen sind erwünscht.
Ich hoffe das Thema des Beitrags passt zu dem Blog hier und wünsche allen ein erholsam kreatives und schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Dennis

Mittwoch, 19. Januar 2011

Gedanken zum neuen Jahr

Guten Tag,

Ein (etwas verspätetes) Frohes Neues Jahr von mir an euch. Der Umzug ist schon etwas her, hier ist jetzt alles fast fertig und ich kann mich wieder allem anderen Kram widmen. Der Kram setzt sich derzeit aus Schule, Sport, Musik und Privatzeug zusammen, dass ich aber jetzt mal außen vor lasse.

Ein Essay zum Thema: Schule vs. Kreativität

Diese, etwas plakative Überschrift ist leider der perfekte Ausdruck für das, was wir (oder nur ich?) 5 Tage in der Woche erleben. Meiner Meinung nach, um das vorweg zu nehmen, ist leider der tägliche, kraftraubende Unterricht der größte Feind der Musik (um die eigene Faulheit hier kurz zu übergehen, oder sogar zu erklären). Morgens, nach dem Aufstehen und Frühstücken, ist der Mensch, meiner Überzeugung nach, am aufnahmefähigsten. Zu dieser Zeit haben viele Menschen (wie ich) weder etwas gelesen, noch Fernsehen geschaut oder die E-Mails überprüft, das heißt, unser Gehirn befindet sich in einem Zustand, indem wir nicht durch bunte Bilder oder schrille Töne gestresst oder beeinflusst wurden, aber trotzdem, durch das Aufstehen, Anziehen, Waschen, Zähne putzen, Frühstücken usw. wach und voll im Tag stehen, bereit dazu, diesen aktiv zu gestalten. Die besten Ideen, seien es kreative oder praktisch, und Gedanken zum weiteren Verlauf des Tages kommen mir auf dem allmorgendlichen Spaziergang, der mich aber, wie vermutet, zur Schule lenkt. Voller Tatendrang komme ich dort an. Dieser wird jedoch sofort erstickt, indem ich die Klasse betrete, meinen Platz einnehme, meinen Block hervorhole und beginne dem Unterricht zu folgen. Es kommt vor, dass ich, sobald dies geschehen ist, wieder in meine Müdigkeit verfalle und nurnoch dazu da bin, vorgekautes Wissen in mich aufzunehmen (im besten Fall). Zur ersten Pause ist der Tatendrang erschöpft, ich fühle mich wie am Abend zuvor und bin nurnoch stumpf und müde. Aufgrund der einfachen Notwendigkeit zu lernen, um später einen Abschluss zu erreichen, versuche ich, dem weiteren Unterricht so gut wie möglich zu folgen und, wenn möglich, mich sogar einzubringen. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich um 15:30, nach der Schule, fühle. Ich kann es so beschreiben: Mein Kopf fühlt sich gleichzeitig voll und leer an, voll von dampfender Müdigkeit und neuem, sachlichen Wissen und leer, da ohne Antrieb, Kraft und Vorstellungsvermögen. In diesem Zustand komme ich zu Hause an, meistens mit Kopfschmerzen und dann könnte der Tag beginnen, wäre ich nicht so leer. Meistens esse ich dann etwas vor dem Fernseher und döse vor mich hin, obwohl ich weiß, dass das mir den Rest des Tages nimmt. Falls ich mich wieder aufrappeln kann, beginnt die Nachbereitung des Unterrichtes, meistens das Führen des Heftes oder lernen von Vokabeln oder ähnlichem.

Jetzt, da diese Dinge erledigt sind, habe ich, montags, mittwochs und freitags, eine Wahl zu treffen: Sport oder Musik? Sport heißt: Kopf und Körper konzentriert verwenden um Erfolgserlebnisse zu erzielen. Das führt zu einem Ausgleich von Äußerem und Innerem, da ich den brummenden Schädel jetzt in Verbindung mit dem unausgelasteten Körper verwenden kann, ein Garant für nachträgliche Entspannung und gutem Schlaf und zusätzlich noch Zufriedenheit. Musik heißt: 1. Üben für den Unterricht, anstrengend, manchal langweilig, öfter echt befriedigend, wenn man erstmal anfängt. Außerdem anstrengung für Kopf und Körper, jedoch nicht ausgelassen, wie beim Sport sondern fokussiert und diszipliniert.  2. Kreativ sein, was eine extreme Freiheit und trotzdem Belastung bedeutet.

Meistens entscheide ich mich für den Sport, aus dem einfachen Grund des Loslassens von meinem Schreibtisch und vergessen des Alltags. Musikmachen könnte mir auch beides bringen, nur erfordert sie bei mir einen besonderen Zustand, der zwischen wach und Traum, Boden und Schwebe liegt. Nach einem derart stumpfen Tagesablauf, wie oben beschrieben, kann ich mich leider meist nicht plötzlich in diesen Zustand versetzen, denn dies erfordert eine große Bereitschaft und Konzentration, die mein Kopf und mein Körper nicht in diesem engen Zeitraum ( ca. 19-22 Uhr) aufbringen kann, da sie bei mir einer Vorbereitung benötigt, nämlich einer Befreiung vom Alltagsmüll. Meine Vorbereitung zum Sport besteht darin, meine Sachen in den Rucksack zu stopfen und zur Halle zu fahren, dann bin ich bereit. Musik ist viel komplexer anzugehen.

Das Alltagsproblem werde ich in weiteren Texten behandeln, bis dahin, viel Glück,
Paul

PS.:Egal wer das liest, bitte nutze die Kommentarfunktion, um deine Gedanken loszuwerden. Würde ich mich nicht für die Gedanken anderer interessieren, könnte ich diese Texte auch einfach in Office schreiben, doch andere Meinungen sind wirklich wichtig. Außerdem bitte bewerten, Vielen Dank.