Mittwoch, 8. Juni 2011

Verschiedene Arten von Musik und ihre Auswirkungen

Verschiedene Arten von Musik und ihre Auswirkungen



Wie in dem Beitrag „Music's the medicine of the mindvon Dennis zu lesen war, spricht Musik die Menschen an und beeinflusst deren Verhalten und deren Gemütszustand. Da ich dieses „Beeinflussen“ der Musik sehr häufig an mir selber feststellen konnte, möchte ich auf dieses Thema genauer eingehen und versuchen euch die Auswirkungen von verschiedenen Arten der Musik näher zubringen. Hierbei werde ich aber nur, die in meinen Augen, größten Stilrichtungen erläutern und nicht jede kleine, obwohl ich der Meinung bin, dass jede Musikrichtung größte Auswirkungen auf uns hat. Würde ich dennoch jede mir bekannte Stilrichtung und deren Auswirkungen erklären, würde der Text viel zu lang werden. Vorne wegzunehmen ist, dass diese Auswirkungen auch immer im Zusammenspiel mit Interesse und Sympathie agieren; denn mag man eine bestimmte Stilrichtung nicht, wird man sich über diese nur ärgern und versuchen sie zu ignorieren, egal wie oft man sie hört. Außerdem werden dann die gleich geschilderten positiven Auswirkungen bzw. Veränderungen nicht in Kraft treten.


Beginnen möchte ich mit dem allbekannten und geschätzten Rock:
Menschen, die sich für Rock interessieren und denen diese Stilrichtung gefällt, bekommen durch Rock einen Adrenalinstoß, der von keiner anderen Musikrichtung annähernd erreicht werden kann. Darüber hinaus kann Rock auch Stress abzubauen. Im ersten Moment klingt der Gegensatz von Adrenalinstoß und Stressabbau paradox, jedoch muss man bedenken, dass Rock die Eigenschaft hat, Stress abzubauen, ohne dabei die Herzfrequenz und den Blutdruck zu verändern. Menschen, die sich mit Rock in keinster Weise verbinden können, werden durch diesen wütender, verärgerter und genervter. Außerdem sorgt Rock, für diese Personen, für eine Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Interessant ist eine Studie, bei der Mäuse der Stilrichtung Rock ausgesetzt wurden. Nach einigen Wochen waren diese so verwirrt, dass sie es nicht mehr schafften durch ein Labyrinth zu laufen. Nach dem Sezieren ihrer Gehirne würde festgestellt, dass sich die Gehirnteile, die für das Lernen und das Gedächtnis zuständig waren, extrem verändert hatten. Diese Veränderungen sind auch bei Menschen zu finden. Diese bewirken, dass Menschen, die Rockmusik hören, dazu neigen, illegale Drogen zu nehmen und außerehelichen Sex , ich sag mal, „praktizieren“. Darüber hinaus besagt die Studie, dass die Personen, die schweren, metallischen Rock konsumieren, dazu neigen den Freitod zu wählen.


Als zweites möchte ich versuchen, euch die kritisch gesehenen Auswirkungen der Stilrichtung Hip-Hop zu erläutern:
Hip-Hop hat verschiedene Auswirkungen. Meistens betreffen diese Jugendliche. Man sollte aber nicht denken, dass nur Jugendliche für die Auswirkungen empfänglich sind. Erwachsene „leiden“ auch unter den Auswirkungen, nur das diese besser mit ihnen umgehen können. Auf der einen Seite fördert Hip-Hop negative Gefühle und auf der anderen Seite ist es so energiegeladen, dass Jugendliche dazu animiert werden, sich zu bewegen. Ein Beispiel: Wenn ich mich mal überreden kann joggen zu gehen, höre ich immer Hip-Hop. Das hat bei mir den Vorteil, dass ich völlig „abdrehe“ und motiviert bin mich „auszupowern“. Auch zu Hip-Hop gibt es Studien. Diese testen, wie sich Jugendliche, die sich eine Zeit lang nur mit Hip-Hop auseinandersetzen durften, im normalen Alltag verhalten. Das Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Jugendlichen die Verhaltensweisen der Rapper übernehmen.








Die Klassische Musik ist nächste Stilrichtung die ich erläutern will:

Klassische Musik ist eine Musik, die durch große Orchester und ohne Lieder Emotionen weitergibt.
Klassische Musik hat die Tendenz, den Körper zur Ruhe zu bringen und den Geist anzuregen. Es wurde herausgefunden, dass sie Stress reduziert. Das gilt auch für denjenigen, dessen bevorzugtes Genre nicht die Klassik ist. Darüber hinaus dient sie auch zur Verbesserung bestimmter Arten von Intelligenz. Sie macht nicht klüger, sondern bietet den Menschen eine ideale Umgebung für das Denken. Hören von klassischer Musik hat auch eine sehr beruhigende Wirkung auf das Herz und kann bei Herzkrankheiten hilfreich sein.


Das nächste Thema ist meiner Meinung nach ziemlich komplex, da diese Stilrichtung sehr aufwendig und ausdrucksstark ist. Was ich meine ist die Klassische Indische Musik:

Zunächst einmal möchte ich euch erläutern, was Klassische Indische Musik ist. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung das es schwer ist sich auf diese einzulassen und zu verstehen, wie diese funktioniert. Klassische Indische Musik wird auf der Grundlage von Ragas und Talas gespielt. Ein Raga ist kurz gesagt eine Art die Tonleiter zu spielen ohne sich dabei an irgendeine Form zu halten. Ein Talas ist ein spezifisch rhythmischer Zyklus. Diese beiden werden in einer für uns sehr ungewöhnlichen Abfolge gespielt. Für unsere Ohren hört sich das meistens etwas „schräg“an aber die indische Kultur besagt, dass einige Ragas alle Chakren öffnen sollen. Das bewirkt einen extremen Schub an Leistung. Darüber hinaus basieren Musiktherapien auf den klassischen Ragas. Verwendet werden sie auch für die Behandlung von Schlaflosigkeit, Migräne, chronische Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Angst, etc. Eine Studie fand heraus, dass das Hören von Klassischer Indischer Musik die Qualität des Schlafs bei Patienten mit Depressionen verbessern kann. Die Forscher stellten fest, dass die Wirkungen vergleichbar mit hypnotischen Medikamenten sei.


Da ich jetzt recht lange an dem Teil gesessen habe, hör ich jetzt hier auf und werde euch den Rest in einem zweiten Teil präsentieren. Ich hoffe ich konnte euch verdeutlichen, wie extrem wir, bewusst oder unbewusst, durch Stilrichtungen der Musik beeinflusst werden.

Bin für Kritik, Kommentare und Verbesserungen offen und würde mich freuen, wenn ich Rückmeldung erhalten würde. Darüber hinaus hoffe ich natürlich einen produktiven Beitrag zum Musikverständniss gemacht zu haben, der euch anspricht und vielleicht sogar inspiriert selber über so was nachzudenken.

Elisa

Dienstag, 7. Juni 2011

"Music's the medicine of the mind"

Wie der Titel andeutet möchte ich in diesem Post auf die Wirkung von Musik auf Jeden von uns ansprechen. Diese wird meiner Meinung nach zu stark unterschätzt und oft nicht ernst genommen, dabei beeinflußt sie unser psychisches Befinden dauerhafter und insgesamt stärker, als Therapien, Medikamente, oder gar Drogen es je könnten.

Ich möchte nicht zu sehr auf die wissenschaftliche Ebene eingehen, jedoch sollen einige Sachinformationen dazu beitragen, dass Musik nicht als "Möchte-gern-Heilmittel" abgestempelt wird. Die Wirkung von Musik kann man natürlich nicht verallgemeinern, da jeder Mensch bestimmte Musik anders empfindet, aber individuell angepasste Musik führt zum Auslösen von Beta-Endorphin im Gehirn, was uns unter anderem glücklich macht und unser Schmerzempfinden lindert. Diese ausgelösten Endorphine docken an den gleichen Rezeptoren an, wie Morphium (!!) es täte. Die Reaktionen auf Musik und was sie in uns verändert, kann man bei Interesse ganz gut auf folgender Seite nachschlagen:
http://www.feelit.ag.vu/Seite_3_klang_-_reaktion.html

Ein anderes Problem, gegen das Musik helfen kann ist Angst. Vorbeugend, oder direkt, Musik kann Angst und/oder Stress extrem lindern, oder sogar entfernen. Nehmen wir z.B. die Improvisation (lat. im-provisere : nicht vorhersehen / unvorhersehbar) in der Musik. Wir werden mit etwas Unbekanntem konfrontiert und müssen schnell und überzeugt mit dieser Situation umzugehen lernen. Diese Fähigkeit zu improvisieren überträgt sich auch maßgeblich auf unseren Alltag: Wir können mit neuen Situationen viel besser umgehen und somit Aufgaben, oder Handlungen schneller und sicherer ausführen. Auch bei Stress ist Musik eine gute Lösung und ich denke, da hat jeder seine Erfahrungen. Wie oft entspannt man sich mit ein wenig Musik nach einem Tag voller Stress.
"Music washes away from the soul the dust of everyday life." (Berthold Auerbach)

Wo Musik auch eine sehr große Rolle spielt ist Sport. Musik kann nicht nur beruhigen, sondern auch motivieren. Wer geht denn heute noch ohne Musik irgendwo laufen, oder Sport machen. Mittlerweile wird Musik sogar vor der Schule, auf dem Weg zur Schule, in der Schule, auf dem Weg nach Hause und zuhause gehört. Überall und zu jeder Zeit. Beruhigt uns, weckt Erinnerungen, macht uns munter,müde,sauer,heiter.

Musik ist kein Einfluss, der uns bei Langeweile unterhält, sondern uns schon bevor wir geboren werden im Mutterleib erzieht und uns ein Leben lang begleitet und beeinflußt, uns formt.
Deshalb bin ich der Meinung, dass Musik einen viel zu geringen Stellenwert in unserer Gesellschaft und vor allem in der Schule hat.

Es giebt wirklich Viel zu sagen zu diesem Thema, also sind Kommentare, eigene Erfahrungen/Meinungen und Kritik erwünscht!!
Ich hoffe mit diesem Post einen produktiven Beitrag zum blog und zum Musikverständniss derer gemacht zu haben, die das lesen ;).

Zum Abschluss noch einige Zitate, die mir zu diesem Thema passend scheinen:

"There is nothing in the world so much like prayer as music is." (William P. Merrill)

"Music is forever; music should grow and mature with you, following you right on up until you die." (Paul Simon)

"The city is built.
To music, therefore never built at all,
And therefore built forever."
(Alfred Lord Tennyson)


"Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, die Heilung eine musikalische Auflösung"
(Novalis)